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22.10.2014 Taufe für umweltfreundliche LNG Hybrid Barge im Hamburger Hafen: Wir gratulieren!

Bisher erzeugen im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe die für den Bordbetrieb notwenige Energie mithilfe ihrer schiffseigenen Dieselmotoren, was im Hafenbereich zu einer hohen Belastung mit Schad- und Schwebstoffen in Form von Rußpartikeln führt.

Durch eine neue LNG Hybrid Barge wird der Emissions- und Partikelausstoß während der Hafenliegezeit künftig deutlich reduziert. Die Motoren der LNG Hybrid Barge übernehmen die Stromversorgung des Schiffes, indem sie Flüssigerdgas (LNG) verbrennen und dabei Strom produzieren. Das Schiff kann seine Dieselmotoren dann abschalten. Im Vergleich zur Nutzung von herkömmlichem Marinediesel mit 0,1 Prozent Schwefelanteil werden die Emissionen bei der Energieerzeugung mittels Flüssiggas auf der LNG Hybrid Barge erheblich gesenkt.

Für die Anschlüsse der fünf jeweils 1,5 Megawatt leistenden Gasmotoren werden flexible Mittelspannungskabel zwischen 6kV/10kV und 8,7 kV/15kV benötigt, die zusätzlich über eine BV-Zertifizierung (Bureau Veritas) verfügen. Neben diesen Mittelspannungskabeln kommen auch die halogenfreien Datenleitungen für die Messtechnik der LNG Barge von Friesland Kabel.

Vor wenigen Tagen wurde nun das schwimmende Gaskraftwerk im Hamburger Hafen auf den Namen „Hummel“ getauft. Der von Becker Marine Systems gebaute, 77 Meter lange und 11 Meter breite Prototyp soll künftig Kreuzfahrtschiffe während ihrer Liegezeit im Hamburger Hafen mit Strom versorgen. Als erstes Schiff wird die AIDAsol ab 2015 Strom von der Barge beziehen.

Als „Taufpate“ sozusagen gratulieren wir ganz herzlich!

Die LNG Hybrid Barge bei der Überführung nach Hamburg


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